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Nutzung von Abwärme zur Klimatisierung von Schalträumen

             
 
Kälteerzeugung mit Absorptionskälte (LibR Absorber)

Mit der Entwicklung von speziellen LibR Absorbern können nun auch relativ geringe Medientemperaturen von 80 °C bis 90 °C zur Kälteerzeugung genutzt werden.

Deshalb wird diese Technik immer interessanter für die Papierindustrie. Der kondensierte Wasserdampf wird direkt zum Absorber geführt und weiter kondensiert. Mit Hilfe der Wärmeenergie die sich im Kondensat befindet wird der Absorber betrieben.

Geschlossene Verfahren mit festem Sorptionsmittel arbeiten mit so genannten Absorptionskältemaschinen. Die Kältemaschine  besteht aus zwei Absorbern, einem Verdampfer und einem Kondensator. Eine Absorberkammer nimmt den im Verdampfer bei Unterdruck und tiefen Temperaturen (etwa 9°C) in die Gasphase überführten Wasserdampf auf. Das als Trocknungsmittel bekannte umweltfreundliche Granulat Silikagel lagert ihn an (absorbiert den Dampf). In der anderen Sorptionskammer wird der Wasserdampf mit dem Heißwasser der Sonnenkollektoren (etwa 85°C) wieder freigesetzt (die Kammer wird regeneriert oder "aufgeladen"). Der Druck steigt und der Dampf kann bei Umgebungstemperatur (30°C) in einem Kühlturm wieder verflüssigt (kondensiert) werden. Durch ein Drosselventil gelangt das Wasser wieder in den Verdampfer, und der Kreislauf beginnt von vorne. Sowohl das kondensierte Wasser (niedrige Temperatur) als auch die Sorptionswärme (hohe Temperatur) werden abgeführt.

Spezielle Absorber für die Papierindustrie besitzen ein gekapseltes Gehäuse. Sie sind dadurch vor den aggressiven Gasen der Umgebungsluft geschützt. Besonders der Einsatz umweltfreundlicher Medien (Wasser/Silikagel) im Absorber spricht für diese Technik.

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